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Ein sicherer Ort, wo meine Abenteuer ruhen... Artful Blogging Artikel

Donnerstag, 15. Februar 2018


Ich erinnere mich noch genau an den Abend, als ich geplagt von Gedanken hellwach in meinem Bett lag und nicht einschlafen konnte. In besagter Nacht vor einigen Jahren habe ich kurz entschlossen meinen Blog erstellt und einfach so drauf los geschrieben, um meinen Kopf zu leeren. Eigentlich lustig, wohin diese Nachtgedanken im Nachhinein geführt haben. Zu einem Artikel in einem Printmagazin. Wer hätte das gedacht?

Im Herbst bekam ich die Anfrage, ob ich gerne Teil der Frühlingsausgabe des Artful Blogging Magazins sein würde und über meine Höhen und Tiefen mit dem Schreiben erzählen würde. Und natürlich habe ich zugesagt und mich sehr geehrt gefühlt. Vor zwei Wochen ist die Frühjahrsausgabe nun erschienen und vor einigen Tagen meine eigene Printversion bei mir mit der Post eingetrudelt. Ach wie verrückt es einfach ist, sich selbst in einem Magazin gedruckt zu sehen! Ich war ganz erschrocken, als ich die erste Seite aufgeschlagen habe, auf der ein großes Portrait von mir zu sehen ist :) Ich wusste natürlich, welche Fotos gedruckt werden, aber es ist noch einmal etwas komplett anderes, den fertigen, gedruckten Artikel dann in den Händen zu halten. Ich bin ein bisschen stolz auf mich und das Magazin bekommt einen besonderen Platz in meinem Regal.


Wenn ich nicht gerade in diesem Magazin stecke und mich selbst auf den Bildern anstarre, arbeite ich für mehrere Projekte momentan und bin mit den letzten Arbeiten für die Universität beschäftigt. Ganz bald muss ich mich dann entscheiden, wo es für mich hingeht, sobald ich frei von jeglichen Verpflichtungen bin. Ich habe einige Ideen, die sich auf Schweden, aber auch Hamburg beziehen und bin sehr sehr aufgeregt, wenn ich nur darüber nachdenke. Aber mehr dazu erzähle ich dann in einem anderen Post!

Außerdem habe ich gerade gestern eine interessante Anfrage bekommen, die es mir ermöglicht, vielleicht mit einer wunderbaren Marke langfristig in Bezug auf meine Fotografie zu arbeiten... ja ja ja, alles sehr aufregend und wild momentan. Ich versuche mir viel Zeit für mich zu nehmen, wo alles etwas drunter und drüber geht. In letzter Zeit habe ich nämlich das Gefühl, dass ich mich etwas im Neujahrsblues (auch wenn es schon Februar ist) und all den Herausforderungen verliere und gerade jetzt, wo ich so wichtige Entscheidungen treffen muss, möchte ich ganz bei mir sein!


Passt auf euch auf, ihr Lieben! 

Falls ihr eine Ausgabe der Zeitschrift ergattern möchtet, könnt ihr das hier:

Ganz viele Liebe und bis bald!
Michelle





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Die Stille

Sonntag, 28. Januar 2018


Ach, mein liebes bisschen... hier ist es ja ganz schön ruhig in letzter Zeit. Mein letzter Eintrag handelte von meiner Motivation, das neue Jahr und all meine Pläne anzugehen und produktiv in den Januar zu starten. Allerdings herrscht seit ich von der kleinen Reise in die Eifel zurückgekehrt bin, mehr Chaos als Ordnung und Produktivität in meinem Leben. Alles ist ein bisschen durcheinander - vor allem mein Köpfchen. Vielleicht geht es einigen genauso, vielleicht ist es bloß der Januar Blues, der mich gepackt hat, aber momentan hinterfrage ich alles und jeden und vor allem mich selbt. Ich fühle mich ein bisschen verloren in der Masse an Projekten und Ideen, die sich vor einem Monat noch so richtig und gut angefühlt haben und bin ganz verwirrt, was ich eigentlich will. Ich habe am Mittwoch meine letzten Seminare gehabt - die aller letzten für immer! In ein paar Tagen steht noch die Schwedischprüfung an, und falls ich diese bestehe, werde ich noch an einem weiteren Kurs teilnehmen, aber die offiziellen Seminar für mein Studium sind alle abgehakt. Ich muss nun noch Hausarbeiten und die Bachelorarbeit schreiben, aber darin sehe ich eigentlich kein Problem. Im Laufe des Frühlings werde ich dann hoffentlich mein Studium erfolgreich abschließen. Im Grunde läuft also alles eigentlich ganz gut: Ich habe ausreichend Zeit, die ich mir für diese Arbeiten und auch alle anderen Projekte nebenbei nehmen kann, ich arbeite weiterhin im Reformhaus und das macht mir wirklich unheimlich viel Spaß, aber dennoch haben sich viele Zweifel im Januar breit gemacht. Ich frage mich, ob es vielleicht am ewig grauen und verregneten Wetter liegt, das einem einfach die Lust an allem nimmt und die Motivation überhaupt aus dem Bett aufzustehen. Gestern schien zum ersten Mal in gefühlten Wochen die Sonne und das tat so gut! Ich glaube, es wird mir wieder besser gehen, sobald der Frühling eingekehrt ist. Und die Zweifel und Sorgen werden vergehen, ganz bestimmt. Diese Phasen hat jeder ab und an, so sicher man sich mit seiner Person und dem was man tut auch sein mag. Ich muss lernen, mich nicht so unter Druck zu setzen und mir Zeit zu geben, Dinge zu lernen, und vor allem den Dingen Zeit geben, sich zu entwickeln. 
Ich flüchte mich nämlich gerne in ganz neue Ideen, wenn mich die eigentlichen überfordern und so entstehen neue Massen an Projekten, denen ich nicht gerecht werden kann und dann endet es meist in einem Teufelskreislauf aus Unzufriedenheit und Frustration. Deswegen habe ich beschlossen, die Dinge ihren Lauf zu lassen und mit meinem Gefühl zu gehen, und auf einen neuen Schub Energie und Kreativität zu warten. Der kommt hoffentlich mit dem Frühling und der Sonne! 

Dies ist mein Wort zum Sonntag. Sehr verwirrend und vermutlich recht unspektakulär. Aber ich wollte ein kleines Lebenszeichen von mir geben. Und nun werde ich weiter Schwedisch lernen. 
Passt auf euch auf und habt einen feinen Sonntag! ♥️





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Illustrations by Emily Stelten