Vom Träumen und das Leben aufräumen

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Hallo, ihr Lieben! Einen wunderschönen Freitag wünsche ich euch! Wie war eure Woche? Was ist euch schönes passiert? Meine Woche war relativ unspektakulär. Ich habe an vielen Dingen gearbeitet, deren Deadline anstand und bin froh, diese nun erledigt zu haben und etwas mehr Raum für andere Projekte zu finden. Als vor ein paar Tagen die Sonne schien, habe ich dieses warme Gefühl in mir gespürt, das immer dann auftaucht, wenn ein neuer Song in mir entsteht... Das klingt ganz komisch, aber wenn ich einen neuen Song schreibe, dann spüre ich das vorher ganz arg in mir drinnen; als ob da etwas ist, das raus will. Und so war es auch an diesem besagten, sonnigen Tag. Dann habe ich mir schnell meine Gitarre gegriffen und ein wenig gespielt und dabei ist der erste Teil eines Frühlingsliedes entstanden, an dem ich ganz bald weiterarbeiten werde. Wenn ich so spiele und singe, stelle ich mir momentan immer vor, dass ich zusammen mit Jonna in der Sonne in Schweden sitze und wir zusammen singen. Dieser Gedanke inspiriert mich so sehr und gibt mir eine Leichtigkeit, die meine Stimme weit weg trägt. Jonna ist solch eine Inspiration und Motivation für mich in vielen Dingen in meinem Leben. Vor ein paar Tagen schrieb sie mir, dass sie zwei Nächte hintereinander von mir geträumt hat, wie wir gemeinsam in den Wäldern Fotos machen und so viel Spaß zusammen haben, als wären unsere Seelen gleich! Oh, ihre Worte haben mir so viel bedeutet! Es wäre so wunderbar, wenn es wahr wäre! Ich würde sie so gerne ganz bald besuchen und mit ihr durch die Wälder laufen. Ich glaube, unsere Seelen sind sich tatsächlich sehr ähnlich und wir würden eine ganz tolle Zeit zusammen haben! Vielleicht besuche ich sie ja schon sehr bald in Schweden! 

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Heute Abend fahre ich zu einem Konzert meiner finnischen Freunde Trio Beoir! Ich bin so aufgeregt, weil ich sie seit 6 Monaten nicht mehr gesehen habe und es sich so verrückt anfühlt einen Teil von Finnland hier in meiner Heimat zu haben! 

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Gestern war ich mal wieder im Wald, um ein paar Fotos zu machen. Die letzten Wochen waren so gefüllt von Arbeit und Projekten, dass ich gar keine Zeit und Kraft gefunden habe, um mal wieder in den Wald zu gehen und einfach die frische Luft zu atmen und Sonne zu tanken. Und es hat mir so gefehlt, die kleinen Frühlingswunder der Natur einzufangen - wie diese Schneeglöckchen, die ich entdeckt habe! Ich finde sie so zauberhaft mit ihrer hellen, weißen Farbe im Kontrast zum Grün. Der Wald war noch braun und trist, aber der Frühling ist nicht mehr weit, die Blumen lassen sich schon vereinzelt blicken. Ich habe diesen hübschen Baum voller Efeu gefunden und dort ein paar Fotos gemacht, bevor es wieder nach Hause ging. Es sah so märchenhaft aus, wie der Efeu von den Ästen herunter hing und die Sonne hindurch schien. Ich hätte dort noch Ewigkeiten sitzen und die Wärme genießen können.

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Gestern Abend fühlte ich mich allerdings trotz entspanntem Waldbesuch sehr überfordert und gestresst. In letzter Zeit stressen mich die sozialen Netzwerke nämlich sehr. Ich fühle mich ganz verloren in der Masse an Plattformen und hatte gestern Abend das Gefühl, dass ich endlich mal aufräumen und mich von einigem trennen müsste. Ich habe so viele Ideen und möchte so vieles teilen, aber manchmal bin ich dann total überfordert, wo ich es tun soll. Ich musste für mich wieder ein bisschen Struktur finden und Prioritäten setzen. Das Ergebnis ist, dass ich fortan wieder mehr Blogposts schreiben möchte und mich auf mein Fotografie und Musik konzentrieren. Ab und zu werde ich vielleicht auch Videos von meinem Alltag, meine Strickanleitungen oder Schwedisch lernen auf meinem Youtube Kanal teilen, und wenn ich dann noch Zeit finde, verkaufe ich vielleicht noch meine Strickereien und Kunstwerke in meinem Shop. Alles andere wird ab jetzt in die Kategorie Hobby fallen und erst einmal hinten anstehen. Oft passiert es mir nämlich, dass ich viel zu viel Zeit in die Dinge investiere, die eigentlich gar keine Priorität haben und am Ende stehe ich in meinem gigantischen Berg an Projekten und Ideen und weiß gar nicht, wohin mit all dem. Dasselbe gilt für die sozialen Netzwerke, deswegen will ich mich jetzt auf die paar wichtigen Plattformen beschränken. Das kleine Aussortieren hat mir Platz in meinem Kopf geschaffen und nun kann ich wieder klarer denken und mich auf die wichtigen Dinge konzentieren. Seid ich auch manchmal so überfordert mit all euren Projekten? Ich frage mich, ob es nur mir so geht...

Ich wünsche euch ein zauberhaftes Wochenende mit ganz viel warmer Sonne und Frühlingsgefühlen 

In Liebe,

Michelle