Eine kleine Veränderung & Weihnachts-countdown

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Hallo, ihr Lieben! Hui, da schreibe ich plötzlich auf Deutsch! Das fühlt sich ein bisschen komisch an, wo ich doch sowohl hier als auch auf den anderen Plattformen immer auf Englisch schreibe und ich es mittlerweile fast genauso viel, wenn nicht sogar öfter verwende als meine Muttersprache. Aber ich habe schon seit längerer Zeit überlegt, meinen Blog auf Deutsch weiter zuführen, denn manchmal fehlen mir einfach die Worte im Englischen und ich habe das Gefühl, dass das meinen Schreibfluss und meine Kreativität blockiert und somit auch die Lust zum Schreiben nimmt. Deshalb ist dies nun mein erster Eintrag auf Deutsch und auch wenn es sich noch etwas verrückt anfühlt, werde ich von nun an erst einmal in meiner Muttersprache weiterschreiben. Ich hoffe sehr, dass ihr trotzdem noch gerne hier vorbeischauen werdet und meine kleinen Geschichten lest, denn ihr könnt die Texte ja auch ganz einfach mit dem Button rechts oben übersetzen. Ich hatte Angst, dass der Übersetzer meine Texte in komisches Wirrwarr verwandelt, aber als ich es ausprobiert habe, stellte ich fest, dass dies absolut nicht der Fall ist und die Übersetzungen sogar ziemlich gut waren. Lasst mich aber bitte wissen, wie ihr die Übersetzung findet, meine größte Angst ist nämlich, dass manche meine Posts auf Grund der Sprachbarriere nicht mehr genießen können! Wir werden sehen, wie es funktioniert!

Nichtsdestotrotz, wünsche ich euch einen zauberhaften 3. Advent und kann es gar nicht glauben, dass es nur noch eine Woche bis Weihnachten ist. In letzter Zeit denke ich oft an die Adventstage in Finnland letztes Jahr zurück, als der Schnee die Straßen bedeckt hat und ich Glögi und Kekse nach langen und sehr kalten Spaziergängen im Wald im Kerzenschein genascht habe. Auch wenn die Weihnachtsfeiertage damals sehr einsam waren, vermisse ich die Zeit dort sehr. Irgendwie ist das Weihnachtsgefühl im Norden ein ganz anderes als hier. Vor allem, weil hier nun schon seit Wochen graue Wolken den Himmel einnehmen und sich das auch auf meine Stimmung auswirkt. Aber gestern zeigte sich dann nach unendlich langer Zeit mal wieder die Sonne und ihr glaubt nicht, wie sehr mich das gefreut hat, als ich nach dem Aufstehen aus dem Fenster sah - das Gefühl war wohl vergleichbar mit dem im Februar als sich nach vier langen Wintermonaten endlich die Frühlingssonne in Helsinki zeigte und einem bewusst wurde, dass man doch an Winterdepression gelitten hat. Jedenfalls habe ich gestern Morgen dann geschwind meine Kamera eingepackt, mich angezogen und ins Auto gesetzt, um zum nahe gelegenen Wald und See zu fahren und endlich mal wieder ein paar Fotos dort zu machen, bevor die Sonne wieder verschwindet. Es war ziemlich kalt, aber die Sonne tat so gut auf meinem Gesicht und auch wenn sie tatsächlich schon nach wenigen Stunden wieder durch graue Wolken abgelöst wurde, konnte ich trotzdem ein paar schöne Fotos machen. Ich zeige sie euch bald in einem anderen Post. 

Ich habe durch Zufall zwei kleine Haarnadeln in meiner Tasche gefunden und dann aus dem Efeu, der den Waldboden bedeckte, eine Efeukrone gebastelt. Seit meiner Krone aus Ästen zu Halloween, habe ich irgendwie Gefallen daran gefunden. Vereinzelt liefen auch ein paar Spaziergänger vorbei, die mich etwas verwirrt ansahen. Mit gefrorenen Händen, aber guter Laune bin ich dann später wieder nach Hause gefahren und habe mich mit einer Heizdecke und einem heißen Tee ins Bett gekuschelt. So ein produktiver Tag in der Natur macht mich sehr sehr glücklich! Heute hingegen bin ich alles andere als produktiv, sondern sitze den ganzen Tag nur am Fenster oder im Bett und fühle mich sehr sonntag-ig. Aber das ist auch in Ordnung, hihi.

Ich hoffe, ihr habt einen wunderschönen Sonntagabend und startet gut in die letzte Adventswoche! 

Ganz viel Liebe,

Michelle