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Die Stille

Sonntag, 28. Januar 2018


Ach, mein liebes bisschen... hier ist es ja ganz schön ruhig in letzter Zeit. Mein letzter Eintrag handelte von meiner Motivation, das neue Jahr und all meine Pläne anzugehen und produktiv in den Januar zu starten. Allerdings herrscht seit ich von der kleinen Reise in die Eifel zurückgekehrt bin, mehr Chaos als Ordnung und Produktivität in meinem Leben. Alles ist ein bisschen durcheinander - vor allem mein Köpfchen. Vielleicht geht es einigen genauso, vielleicht ist es bloß der Januar Blues, der mich gepackt hat, aber momentan hinterfrage ich alles und jeden und vor allem mich selbt. Ich fühle mich ein bisschen verloren in der Masse an Projekten und Ideen, die sich vor einem Monat noch so richtig und gut angefühlt haben und bin ganz verwirrt, was ich eigentlich will. Ich habe am Mittwoch meine letzten Seminare gehabt - die aller letzten für immer! In ein paar Tagen steht noch die Schwedischprüfung an, und falls ich diese bestehe, werde ich noch an einem weiteren Kurs teilnehmen, aber die offiziellen Seminar für mein Studium sind alle abgehakt. Ich muss nun noch Hausarbeiten und die Bachelorarbeit schreiben, aber darin sehe ich eigentlich kein Problem. Im Laufe des Frühlings werde ich dann hoffentlich mein Studium erfolgreich abschließen. Im Grunde läuft also alles eigentlich ganz gut: Ich habe ausreichend Zeit, die ich mir für diese Arbeiten und auch alle anderen Projekte nebenbei nehmen kann, ich arbeite weiterhin im Reformhaus und das macht mir wirklich unheimlich viel Spaß, aber dennoch haben sich viele Zweifel im Januar breit gemacht. Ich frage mich, ob es vielleicht am ewig grauen und verregneten Wetter liegt, das einem einfach die Lust an allem nimmt und die Motivation überhaupt aus dem Bett aufzustehen. Gestern schien zum ersten Mal in gefühlten Wochen die Sonne und das tat so gut! Ich glaube, es wird mir wieder besser gehen, sobald der Frühling eingekehrt ist. Und die Zweifel und Sorgen werden vergehen, ganz bestimmt. Diese Phasen hat jeder ab und an, so sicher man sich mit seiner Person und dem was man tut auch sein mag. Ich muss lernen, mich nicht so unter Druck zu setzen und mir Zeit zu geben, Dinge zu lernen, und vor allem den Dingen Zeit geben, sich zu entwickeln. 
Ich flüchte mich nämlich gerne in ganz neue Ideen, wenn mich die eigentlichen überfordern und so entstehen neue Massen an Projekten, denen ich nicht gerecht werden kann und dann endet es meist in einem Teufelskreislauf aus Unzufriedenheit und Frustration. Deswegen habe ich beschlossen, die Dinge ihren Lauf zu lassen und mit meinem Gefühl zu gehen, und auf einen neuen Schub Energie und Kreativität zu warten. Der kommt hoffentlich mit dem Frühling und der Sonne! 

Dies ist mein Wort zum Sonntag. Sehr verwirrend und vermutlich recht unspektakulär. Aber ich wollte ein kleines Lebenszeichen von mir geben. Und nun werde ich weiter Schwedisch lernen. 
Passt auf euch auf und habt einen feinen Sonntag! ♥️



Kommentare:

  1. "Teufelskreislauf aus Unzufriedenheit und Frustration" das kenne ich nur zu gut. alles anfangen und zur perfektion bringen zu wollen und gleichzeitig es aber nicht schaffen.

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    1. Ja, das ist wirklich so ein schreckliches Gefühl! Aber wir können das durchbrechen!💗

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