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once upon a time

Saturday, December 3, 2016

Hyvää huomenta! It is such a gray and dark morning on this 3rd of December. I am listening to Light by Sleeping At Last and make some porridge with cinnamon and lingonberry marmalade. Tea is waiting for me as well. Such a calm Saturday morning. While I am making breakfast I am thinking about my life exactly one year ago. That time was very special and thinking about it hurts a little. It is strange to look back to who I was and where I've been. And now - I am here and I am me. Things changed, things happened. And it seems ages ago, that I left for a short trip to Romania. It seems like it has never really happened and has only been in my mind. 
But I don't wanna look back anymore and float in memories. I want to look forward and accept that life goes on and that I have to live in the now. There is so much going on in the present, I should not waste my time in past moments. They won't come back, I cannot travel in time. I should let them go and move on. And that's what I will do - I will enjoy my breakfast now and then walk to the city to look for some Christmas cards to send to my beloved ones. I hope you have a wonderful weekend! Do you live in the past sometimes as well?


2 comments:

  1. Liebe Michelle.
    Es ist schön, dass man jetzt auf deinem Blog kommentieren kann, es hat mir wirklich etwas gefehlt, auch wenn ich dir dann meistens auf instagram ein Kommentar da gelassen habe.
    Es ist ein sehr emotionales Thema, was du angesprochen hast. Es geht mir oft so, dass ich nicht im hier und jetzt lebe, sondern mit den Gedanken in der Vergangenheit bin. Immer wieder erwische ich mich dabei, wie ich an vergangene Situation und an Personen aus der Vergangenheit denke. Es macht mich oft traurig, dass ich nichts daran ändern kann, dass ich nie einige Fragen beantwortet bekomme. Es passiert dann ganz plötzlich, dass man in seinem Zimmer sitzt und sich fragt, was wäre wenn. Man ist in seinem Leben so vielen Menschen begegnet, die man nicht wieder sehen wird. In einigen Fällen ist es sogar besser, weil sie einen runter gezogen haben und einem eher verunsichert als gestärkt haben. Aber bei einigen Menschen blickt man mit einem weinenden Auge hinterher.
    Viel zu oft lässt man sch von der Vergangenheit runterziehen, auch wenn es natürlich schöne Momente gab, an die man sich gerne erinnert. Im hier und jetzt zu leben ist schwierig für mich. Entweder ist die Vergangenheit da und lässt einen nicht los oder die Zukunft ist ungewiss und diese Ungewissheit lässt einen schwanken. Achtsamkeit soll helfen und ich beschäftige mich auch schon mehr damit, aber bis man dahin könnt nur im hier und jetzt zu leben, braucht man vielleicht einiges an Zeit.
    Liebste Grüße Loraina✨❤

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    1. OH Loraina,
      deine Worte sprechen mir aus der Seele. Genau so geht es mir! In den vergangenen Jahren ist es mir sehr schwer gefallen im Hier und Jetzt zu leben. Ich war immer total in die Nostalgie versunken, was dann Melancholie endete und eher in depressiven Momenten. Für mich war es schon immer so, dass Erinnerungen mich runtergezogen und mir weh taten, anstatt mich glücklich zu machen. Ich konnte nie verstehen, wie alle so froh zurückschauen konnten.
      Aber seit ich hier in Finnland bin und einfach sehr viel glücklicher mit mir selbst und meinem derzeitigen Leben, habe ich irgendwie gelernt mich auf die Gegenwart und Zukunft zu konzentrieren und nicht allem hinterher zu trauern. allerdings sind da immer wieder Momente, wo ich innehalte und mein Herz wehtut, weil ich an die schönen und unschönen Momente mit bestimmten Personen, an bestimmten Orten zu bestimmten Zeiten denke.
      Zeit ist verrückt. Und ich werde wohl nie damit klarkommen, wie schnell sie vergeht und dass das Leben eben aus vielen kleinen Momenten besteht.

      Ich sende dir Liebe,
      M.

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